Aktuelle Fußballtrainingszeit:

Donnerstag 20.30 Uhr
Halle Montessorischule

Schachtraining:

Montag ab 19 Uhr
Café Immergrün

Auswärtssieg beim VfL Gera

Basti hat einen umfassenden Stimmungs- und Erlebnisbericht vom letzten Spiel der 1. Mannschaft verfasst. (Der für die ebenfalls siegreiche 2. Mannschaft folgt bei Gelegenheit.) Et voilà:

An einem frostigen Sonntagmorgen in aller Frühe traf sich am Jenaer Westbahnhof eine für die Uhrzeit ungewohnt große Anzahl von 15 jungen bis fast noch jungen Personen, die durch das Tragen von weinroten Trikots eine gewisse Verbundenheit ausstrahlten. Was war der Grund? Natürlich, die fuß brothers trafen sich zu ihrem nächsten großen Schachabenteuer. Für die 1. und 2. Mannschaft ging es diesmal auf Reisen zu den Schachfreunden nach Gera.

Nach einer angenehmen Zugfahrt sowie einem kurzen Spaziergang zum geräumigen Spielsaal traf auch unser letzter Spieler ein, so dass wir (die 1. Mannschaft) uns vollzählig und hochmotiviert in unseren Schachkampf stürzen konnten. Schließlich wartete auf uns der verlustpunktfreie geteilte Tabellenführer aus Gera, der uns schon im letzten Jahr das Leben schwer gemacht und uns eine empfindliche Niederlage zugefügt hatte.

Beide Teams traten in hervorragender Besetzung an und wir bezifferten unsere Chancen auf 50/50. Wir starteten vielversprechend, indem Richard und Jan durch gute Eröffnungsbehandlung zu schnellen Schwarzremisen gegen sehr starke Gegner kamen und so souverän den Anzugsnachteil ausgleichen konnten. Dem ruhigen Beginn schlossen sich Gerhard und Stefan an, welcher durch gute Eröffnungsvorbereitung dem Topscorer unseres Gegners schnell den Wind aus den Segeln nehmen konnte. Somit liefen noch drei Weißpartien und eine Schwarzpartie beim Stand von 2:2.

Basti gelang es durch eine giftige Nebenvariante gegen den Franzosen seines Gegners, ihn zur scheinbar offensichtlichen Rochade zu bewegen, die in einem klassischen Läufereinschlag auf h7 gipfelte. Nachdem Bastis Gegner geschockt erstmal eine halbe Stunde in sich ging und auch sein Remisangebot keine Linderung versprach, fand er seinen Kampfgeist wieder und drehte fast noch die Partie. Aus einer vom Computer mit -5 bewerteten Stellung schaffte er es, das Blatt komplett zu drehen und eine +2-Bewertung zu erkämpfen, nachdem Basti im sicheren Gefühl einer Gewinnstellung durch grobe Unachtsamkeit einen wichtigen Bauern einstellte. Da zum Glück die Stellung sehr kompliziert war und Basti voller Kampfgeist ein weiteres Remisangebot in theoretischer Verluststellung ablehnte, gelang es ihm, sich durch den Gewinn der Dame gegen drei Leichtfiguren wieder zurückzukämpfen.

Seine zwischenzeitliche Verluststellung hatte jedoch auch ihre Vorteile. Die Remisgedanken von Holger und Thomas lösten sich schlagartig in Luft auf und bewogen sie zu zwei hervorragenden Siegen. Holger kam nach langer Zeit endlich wieder in den Genuss, sein geliebtes Caro-Kann zu spielen. Durch klassische Manöver à la Karpow gelang es ihm, eine gute Stellung zu erreichen. Auch sein taktischer Scharfsinn war auf der Höhe und so strich er einen Bauern ein, ohne sich durch die offene f-Linie und das Springerpaar in der Nähe seiner Dame verunsichern zu lassen. Gekonnt führte er seine Musterpartie zum würdigen Ende und bescherte uns die Führung. Auch Thomas gelang es, den harten Widerstand seines Gegners durch geduldige positionelle Manöver zu brechen. Und so führten wir durch seinen wohlverdienten Sieg plötzlich 4:2 und Thomas konnte seine überragende Punktausbeute von 100% am ersten Brett genießen.

Nachdem es Basti gelungen war, die gegnerischen Leichtfiguren an die Ränder des Brettes zu zwingen, so dass sie ihr Bewegungspotential nicht ausschöpfen konnten, öffnete er durch Bauernhebel Linien für seinen Turm und im Verbund mit seiner Dame führte das dann zu einem hart erkämpften Sieg. So war es an Frank, den Schlusspunkt zu dem unerwartet hohen, aber mehr als verdienten Sieg von 6:2 gegen unseren starken Kontrahenten zu setzen. Auch er zeigte durch die Ablehnung eines gegnerischen Remisangebotes seinen Kampfgeist und schaffte es nach unorthodoxer Eröffnungsbehandlung, seinen Gegner immer weiter in die Defensive zu drängen und einen schönen Endspielsieg zu erlangen.

Glücklich reisten wir zurück nach Jena und feierten mit der 2. Mannschaft, der ebenfalls ein toller Sieg gelang, unsere Erfolge bei Speis und Trank.

1. Dezember 2019

Unsere Jüngsten im Einsatz

Unser Landesklasse-Spieler Gérard – Schachtrainer seit nunmehr 50 Jahren – hat einen Kurzbericht zum zurückliegenden Kinderschach-Wochenende verfasst:

Am vergangenen Wochenende fand in den Räumen der IGS "Grete Unrein" die 17. Auflage des vom SV SCHOTT Jena organisierten Sternturniers statt. Teilnehmen konnten Kinder, die nach dem 1.1.2005 geboren wurden. Insgesamt waren 67 acht- bis vierzehnjährige Mädchen und Jungen am Start.

Die jüngsten Mitglieder unseres Vereins – Lara, Marek, Leonard, Isabella, Valentina, Leopold und Julian – nutzten komplett die Möglichkeit, ihre Kräfte mit der regionalen Konkurrenz zu messen. Hinzu kamen mit Tom, Konrad und Franz noch drei Jungs, die regelmäßig an unserem Training teilnehmen.

Das Turnier wurde wie in den Vorjahren zu einem vollen Erfolg. Und auch unsere Vereinsbilanz fällt am Ende sehr erfreulich aus. Alle Beteiligten waren mit Begeisterung bei der Sache, kämpften bravourös und stellten in den meisten Fällen unter Beweis, dass sie in den vergangenen Monaten eine Menge dazugelernt haben.

Eine besondere Erwähnung verdient erneut Lara. Sie kam in den 5 Runden gegen eine um durchschnittlich 250 DWZ-Punkte höher dotierte Gegnerschaft zu drei Siegen (alle mit Schwarz!). Mehr Punkte erzielte in dieser Altersklasse nur der souveräne Sieger Adrian Aniol, der alle Partien gewann. Leider verwehrte die geringfügig schlechtere Wertung Lara einen Medaillenrang – ein großer Erfolg ist ihr 4. Platz aber allemal!

Den aus unserer Sicht fast sensationellen Schlusspunkt setzte Leopold Seifert in der AK U10. Erstmals in unserem Vereinstrikot startend, machte er in diesem Turnier sehr vieles richtig: Er nutzte die Bedenkzeit, überlegte, stellte seine Gegner vor Probleme und wurde am Ende mit einem starken 2. Platz (drei Siege, zwei Remis) belohnt. Leider verhinderten die Mängel des Schweizer Systems die Paarung Erster gegen Zweiter. Die Tatsache, dass Leo gegen die drei am Ende unmittelbar hinter ihm platzierten Spieler 2½ Punkte erzielte, beweist aber eindrucksvoll: das war kein Zufallsergebnis!

Am Ende des Kurzberichtes soll dem Veranstalter Dank gesagt werden für drei ereignisreiche schöne Schachtage, ebenso den zahlreich erschienenen und mitfiebernden Eltern für die gute moralische Unterstützung.

Die letzte Bemerkung geht in Richtung unseres fußballverletzten Pechvogels: Gute Besserung, lieber Marek – auf dass du bald wieder Tore schießen und Könige mattsetzen kannst!

19. November 2019

Grand ohne vier

Am 3. Spieltag der Thüringer Spielklassen haben beide Mannschaften der fuß brothers hart erkämpfte Siege eingefahren. Unsere Erste konnte gegen den ESV Lok Sömmerda mit 6:2 gewinnen, wobei das Ergebnis eindeutig schmeichelhaft ausfällt. Unsere Zweite eroberte die zwei Mannschaftspunkte mit dem knappsten aller Ergebnisse; sie schlug Grün-Weiß Triptis mit 4½:3½.

Beide fuß-brothers-Teams waren ersatzgeschwächt. Wir mussten den Ausfall von insgesamt vier Stammspielern auffangen, was sich erwartungsgemäß als schwere Aufgabe erwies. Es gab viel gutes Schach zu sehen. Beide Spielklassen zeigten ordentliches Niveau, und das gilt auch für unsere Gegner.

Der Chronist betrachtet es als seine Aufgabe, diesmal besonders diejenigen zu würdigen, die durch großen Kampfgeist und überdurchschnittliche Ausdauer herausragten. Alle, die dadurch nicht namentlich erwähnt werden, mögen es ihm verzeihen.

In Mannschaft 2: Frankie stand schon auf Verlust, bezwang jedoch seine Impulse, die Partie aufzugeben, und rettete sich so noch ins Remis. Feo spielte eine kraftvolle Partie gegen einen an diesem Tage ebenbürtigen Kontrahenten. Er landete in einem komplizierten Bauernendspiel, aus dem er mit Nervenstärke einen halben Punkt extrahierte. Lara beeindruckte uns alle durch ihre abgeklärte Zeiteinteilung. Sie dachte lange nach, lehnte ein zwischenzeitliches Remisangebot ab, doch als sie den Mannschaftssieg sichern konnte (nach fünf Stunden Spielzeit!), willigte sie clever in die Zugwiederholung ein. Bravo, Lara!

In Mannschaft 1: Danilo musste sich bei seinem Debüt in der 1. Mannschaft lange verteidigen und tat dies ideenreich. Leider übersah er in ausgeglichener Endspielposition einen Angriff auf seinen Turm und musste alsbald die Segel streichen. Frank spielte die gehaltvollste Partie des Tages, was auch an der kreativen Spielführung seines Gegners lag. Dieser ließ den Gewinn aus und wickelte schließlich in ein verheißungsvolles Bauernendspiel ab, das sich jedoch als ausgeglichen erwies. Franks Gegner überzog es noch und der volle Punkt blieb nach über fünf Stunden in Jena. Die längste Partie des Tages spielte Step, der in einer zähen Stellung geduldig lavierte, bis er gegen Ende der sechsten Spielstunde einen Bauern gewinnen konnte, der sich als entscheidend erweisen sollte. Step zeigte in den allerletzten Minuten des Schachtages seine technische Meisterschaft und schob zwei verbundene Freibauern zum Sieg gegen den nominellen Favoriten. Chapeau!

Eins ist klar: Bei aller Klasse und allem Spirit hatten wir heute auch Glück. Die Ersatzspieler haben ihr Bestes gegeben. Ihnen gilt unser besonderer Dank.

10. November 2019

Pilz und Pils und 15 Jahre

Das 15-jährige Bestehen unseres Vereins hätte mit kalendarischer Präzision eigentlich bereits am 20. September 2019 gefeiert werden müssen. Da an diesem Tag jedoch ein gemeinsames Schachtraining auf dem Programm stand, wurde die Feierlichkeit verlegt. Und zwar um gut drei Wochen und nach draußen.

So machten sich am 12. Oktober bei schönstem Wetter zehn gutgelaunte brothers und ein ebenso gutgelaunter Hund Jack auf Herbstwanderung durch den Zeitzgrund. Von Hermsdorf nach Stadtroda, mit vielen Abstechern quer durch den Wald, denn es gab Pilze. Gesammelt wurden: Anis-Champignon, Birkenpilz, Fichtenreizker, Flaschen-Stäubling, Goldgelber Lärchen-Röhrling, Grauer Lärchen-Röhrling, Hexenpilz, Hohlfuß-Röhrling, Marone, Perlpilz, Pfeffer-Röhrling, Rotfüßchen, Safran-Schirmpilz, Schopftintling, Graublättriger Schwefelkopf, Steinpilz, Stockschwämmchen, Violetter Rötelritterling, Waldchampignon, Ziegenlippe – sofern der Chronist nichts vergessen hat. Alles essbar, und natürlich wurde auch alles gegessen (abends zuhause), feierlich umrahmt von dem ein oder anderen güldenen Getränk (nicht erst abends zuhause).

So kam wohl ein jeder von uns auf seine zwanzigtausend Schritte. Und das Vorhaben steht: Von nun an wollen wir jedes Jahr im Herbst einmal gemeinsam wandern.

25. Oktober 2019

Septemberfußball

Wie schön, dass die fuß brothers es im September gleich zu zwei Fußballturnieren geschafft haben! Noch schöner, dass Flo als Motor des Ganzen auch einen abschließenden Doppelbericht verfasst hat – für all jene, die ein wenig von der unnachahmlichen Stimmung des Freizeitfußballs einatmen möchten.

16. Oktober 2019

Mut und Beharrlichkeit

In der 2. Runde der Landesklasse Ost hat unsere 1. Mannschaft zwei hart erkämpfte Punkte aus Meuselwitz mitgebracht.

Es begann mit einem schnellen Remis am Spitzenbrett, wo Step mit seiner Eröffnung nicht ganz zufrieden war. Nachdem anschließend Basti in einer glanzvollen Kurzpartie seinem Kontrahenten die Rochade vermasselt und umgehend den zentralen König erlegt hatte, lagen wir schnell in Führung. Doch dann verloren sowohl Gérard als auch Holger massiv Material, während Johanna am letzten Brett ins Remisangebot einschlug. Bei Rich, Honza und Kevin bahnten sich lange Kämpfe an. Alles in allem sah es nicht berauschend aus.

Doch wieder einmal zeigte sich unser unbändiger Teamgeist: Kevin wartete in einem unspektakulären Endspiel geduldig auf seine Chance, Rich suchte in seinem Stonewall Gegenspiel am Königsflügel, Honza verschärfte per Bauernopfer die Partie und Holger und Gérard warfen ihren Gegnern die letzten vergifteten Brocken hin. Dass sich beide nach langen Partien ins Remis retten konnten, kommt einem kleinen Wunder gleich, spricht aber vor allem für das Können der beiden.

Der Rest lief für uns: Rich hielt nach mehr als fünf Stunden das Remis, Kevins geduldiger Springer betrog den gegnerischen Läufer und Honza benötigte gar fünfeinhalb Stunden, um die versprengten Reste des taktischen Feuerwerks einzusammeln und zu vergolden.

Das Endergebnis von 5½:2½ spiegelt nicht die ganze Dynamik des Kampfes wider, ist jedoch der Lohn für unseren Mut und unsere Beharrlichkeit!


Auch für unsere zweite Mannschaft ging es in einen spannenden Auswärtskampf - gegen den MTV Saalfeld. Zwar ist die Tabelle nach nur einer Runde noch nicht sehr aussagekräftig, dennoch ist ein Tabellenführer mit 7:1 Brettpunkten ein beeindruckender Gegner. Mit dem Wissen um einige Ausfälle reiste die Manschaft auch mit gemischten Gefühlen gemeinsam per Zug am Morgen an. Jedes Resultat lag im Bereich des Erwartbaren, so lautete die gemeinsame Devise beim Eintritt ins Spiellokal so gut wie möglich, aber ohne Druck zu spielen.

Am vierten Brett übersah Denny in einer frühen Partiephase eine Springergabel. Zwar wehrte er sich mit aller Kraft, aber sein Gegner ließ sich den Vorteil nicht mehr nehmen. So stand es schnell 0:1. Franky einigte sich mit seinem Gegner, gegen den er im Vorjahr noch die Waffen strecken musste, auf Remis. Und auch Julian erreichte in seinem Debut außerhalb der Jugendmannschaft einen starken halben Punkt. Damit stand es 1:2 bei sehr guten Stellungen für Jonas, Feo, Martin und Danilo.

Martin konnte seinen Gegner mit einer Folge taktischer Manöver dann auch regelrecht an die Wand spielen und holte den ersten vollen Punkt. Nachdem auch Jonas' Gegner aufgab, stand bereits ein 3:2 auf dem Papier. Ratio hatte inzwischen 2 Bauern mehr, aber bei realen Schwindelmöglichkeiten seines Gegners deutlich weniger Zeit auf der Uhr. Danilos Stellung war inzwischen gekippt, so dass sein Gegner plötzlich die Trümpfe in der Hand hatte.

Nachdem nun Feo, komplett die Ruhe bewahrend, einen Freibauern des Gegner aufhielt, war seinem Vorteil nichts mehr entgegenzusetzen. 4:2!
Schnell stellte Ratio seine Ambitionen ein, um den Mannschaftssieg zu holen. Sein Gegner zögerte nicht lange, und nahm das Remisangebot an - sprach doch die objektive Stellungsbewertung klar gegen ihn. Die zwei Mannschaftspunkte waren dennoch bei den brothers. Danilo verlor in Folge seine Partie noch, und brachte sich somit leider um den Erfolg seiner starken Anfangsphase.

Ein 4½:3½ ist ein knapper, aber verdienter Erfolg. Etwas weniger Pech und es wäre mehr Punkte herausgesprungen. Dennoch waren alle zufrieden mit dem Erfolg, der am Morgen keineswegs planbar war. Die Mischung aus erfahrenen ersten Brettern und motivierten Ersatzspielern hinten, hat an diesem Spieltag ideal zueinander gepasst.

6. Oktober 2019

Glücklicher Saisonauftakt

Mit Spannung ging es für die Mannschaften der fuß brothers in den ersten Spieltag im Schach. Zum Auftakt durften beide Mannschaften im heimischen Spiellokal antreten, und empfingen die beiden Vertretungen des SV Hermsdorf. Man kann also durchaus von einem wahren Vereinsduell sprechen.

Mit den Hermsdorfer Personalsorgen konnte schon vor dem Spieltag etwas spekuliert werden. Dass aber auch die Gastgeber ein Brett frei lassen mussten, erwischte sie bitter. Das Duell der ersten Mannschaften startete also mit einem 1:1. Das hies es abzuhaken, und sich auf die eigenen Partien zu konzentrieren. Die zweite Mannschaft der brothers hingegen lag durch ein freies Brett schnell 1:0 in Führung.
Der nächste Schreck für die Erste kam bald. Ein schneller Figurenverlust von Kevin brachte sie bereits nach wenigen Minuten in Rückstand. An den restlichen Brettern hingegen entspannen sich teils harte Kämpfe um den Vorteil.
In der zweiten Mannschaft standen Johanna und Feo unter Druck, während die restlichen Partien weniger Sorgen bereiteten. Beide konnten jedoch ihre Stellungen verwalten und jeweils einen halben Punkte einstreichen. Wolfram und Jonas hatten inzwischen bessere Stellung auf dem Brett.
Während es für die Zweite damit nun sehr gut aussah, war in der Ersten noch lange nichts geklärt. Frank war es dann, der als erster den Bann brach und den ambitionierten Angriff von Matthias Sack abwehrte und in einen Gewinn überführte. Dabei hätte ein wenig Geduld und ein - zwei Vorbereitungszüge mehr durchaus zu Matthias' Vorteil geführt.
Nun gab es bei Honza eine Zeitnot-Taktik-Schlacht zu beobachten, die Spieler und Zuschauer ins Schwitzen brachte. Am Brett schon überspielt war Honza das Glück des Tüchtigen hold, und er konnte tatsächlich noch den vollen Punkt einheimsen. Auf schmalerem Grad war kaum ein Punkt für die fuß brothers.
Nachdem Step nun, kurz vor Ablauf der ersten Zeitphase beider Spieler, ein Remis holte, konnte man durchaus auf einen Heimsieg von Team eins hoffen. – Die Zweite hatte inzwischen alles klar gemacht. Jonas, Wolfram und Ratio hatten ihre Partien gewonnen, Holger einen halben Punkt geholt. Somit stand ein 6:2 ohne eine Niederlage zu Buche. – Thomas hatte einen Mehrbauer, Gérard dafür das leicht schlechtere Endspiel. Nachdem er zuvor in unklarer Situation das Remis ablehnte, musste er wie so oft in eine Sechsstundenschlacht. Und wieder zeigte er seine Durchhaltekraft und lies dem Gegner einfach keinen vollen Punkt zu! Thomas führte seine Stellung schließlich zum Gewinn, und somit war der erste Erfolg mit 5:3 gesichert.

Unterm Strich ein gelungener Saisonauftakt mit manch glücklichen Moment und viel Dramatik. Ein großer Dank gilt den Hermsdorfer Gästen, die mit wahrer Freude und Sympathie am gesamten Wettkampftag dabei sind. In den Partien, Analysen und bei den aufrichtigen Glückwünschen, trotz einer knappen und (aus ihrer Sicht) unglücklichen Niederlage.

Traditionell wurde die Runde im Anschluss im Herzen Jenas lange analysiert und gefeiert.

15. September 2019

Weinroter Erfolg im sonnigen Chemnitz

Zur bereits 22. Auflage des Schachballturniers machten sich sechs brothers (Ratio, Isi, Frane, Flo, Tim und Jonas) auf den Weg ins sonnige Sachsen. Auf neuer „Spielwiese“ (die Veranstalter hatten den Spielort nach letztjährigen Platzproblemen gewechselt) konnten die Auftaktmatches gegen die USG Chemnitz (3:1 im Schach, 2:0 im Fußball) und Aue (4:0 Schach, 9:0 Fußball) souverän gewonnen werden.

Es folgte eines der spannendsten Matches der letzten Jahre. Nach einer unglücklichen 1:3-Niederlage im Schach gegen die Gastgeber vom USC Aufbau folgte ein echter Kraftakt im Fußball: Nach zweimaligem Ausgleich wurde eine Pausenführung von 4:2 erkämpft. In der zweiten Hälfte wurde die Führung auf 6:2 ausgebaut, ehe ein (reguläres) Wembley-Tor und ein (umstrittener) Platzverweis unsere brothers nochmal zittern ließen. Schließlich sorgte ein Konter zum Endstand von 7:3 und nach kurzen Diskussionen waren alle Gemüter wieder beruhigt.

Der Schlusspunkt zum Turniersieg wurde gegen die Sportfreunde aus Hainichen gesetzt. Eine wiederum unglückliche 1,5:2,5-Schach-Niederlage wurde durch ein souveränes 4:0 im Fußball wettgemacht. Jonas und Isi waren mit letztlich jeweils 11 Scorerpunkten die MVPs.

Am Ende des Tages gilt nochmals großer Dank an die erneut super Orga-Arbeit des Ausrichterteams um Kay Kempe! Unser Team verschlang vor Ort mehrere Brötchen samt Grillgut und ließ den Tag am frühen Abend nach Rückkehr in Jena im Lo Studente ausklingen. Auf ein Wiedersehen in 2020: Dann mit Mission Titelverteidigung!

25. August 2019

Endlich wieder Fußball

Nach gefühlt einjähriger Pause gab es für die fuß brothers heute wieder einen Turnierauftritt im Fußball.

In Steinsdorf traten Flo, David, Maik, Pali, Jojo, Lars, Jakob und Ratio als Team auf und stellten sich der Herausforderung des Wettkampfs. In drei Gruppenspielen stand am Ende jeweils ein 1:1 zu Buche. Anfangs noch etwas nervös und die Turnierpause spürend, kamen die brothers immer besser ins Spiel und hätten Spiel zwei und drei durchaus gewinnen können. Herausgespielte Tore und Feldüberlegenheit ließen auf das Beste hoffen. Doch individuelle Fehler, geschickt genutzt, ließen die Gegner noch einmal von der Schippe springen. Platz drei in der Gruppe.

Im Platzierungsspiel ging es dann heiß zur Sache. Nach heftigen Wortduellen, einer gefährlichen Aktion, bei der Jakob geradezu überrannt wurde, und einem unsicheren Schiri, zogen sich unsere Spieler zurück. Halb aus Schutz vor Verletzungen, halb aus Verdruss! So hieß es am Ende Platz 6 von 8.
Dem Spaß tat dies aber zum Glück keinen Abbruch, und auf neutralem Boden (im traditionellen Steinsdorfer Pool) wurden später auch die Wogen mit dem Gegner wieder geglättet. Im Nachhinein bleibt die Erinnerung an einen Wettkampftag mit Sonne, Würsten, Bier, Sekt, dem nimmermüden Jack, einer fulminanten An- und Abreise im Teambus und endlich wieder Fußball!

6. Juli 2019

Step überragend Dritter in Plaue

Beim diesjährigen Plauer Pfingstschnellschachturnier haben die teilnehmenden fuß brothers (Step, Honza, Wolfram) eine überzeugende Vorstellung abgeliefert.

Der Schachtag begann kurios, denn unsere drei Zugfahrer hatten sich schon vor dem Wettkampf so intensiv übers Analysebrett gebeugt, dass sie gemeinschaftlich den Ausstieg in Plaue verpassten. Plötzlich fand man sich konsterniert in Gräfenroda wieder, und nur der Hilfsbereitschaft der dortigen Dorfgemeinschaft ist es zu verdanken, dass wir noch rechtzeitig das Spiellokal erreichten.

Ein über 80-jähriger lokaler Agrarunternehmer ließ es sich nicht nehmen, uns zum Wettkampfort zu bringen. Der überaus wache Oldie chauffierte uns nicht nur eigenhändig zur Gemeinschaft der Schachverrückten, sondern erzählte uns auch allerhand Interessantes aus seinem bewegten Leben, in dem er, wie er betonte, viel Glück hatte. Auf dem Anstieg zum Reinsberger Dorf zeigte er uns seine Rinderherde aus Mutterkuhhaltung, die – genauso zufrieden wie er – mampfend auf der großen Wiese stand. Wie wohltuend solche Worte aus dem Munde eines alten Menschen, der seine Kindheit zu Kriegszeiten verlebt hat. Das von uns angebotene Trinkgeld wies der gute Mann brüsk zurück, umso mehr dankende Schulterklopfer waren ihm sicher. Abenteuer, Heiterkeit, Erleichterung!

Das Wichtigste ist erzählt, nachgereicht seien die sportlichen Details: Wolfram holte vier Siege aus den neun Runden, womit er absolut im Erwartungswert lag. Mit ein bisschen Glück wäre sogar das ein oder andere Pünktchen mehr drin gewesen.

Step und Honza, an den Positionen 12 und 13 gesetzt, spielten von Anfang an in der Spitzengruppe, was keine Selbstverständlichkeit ist. Mit Kampfesmut, Beharrlichkeit und guten spielerischen Ideen hielten sie sich im Vorderfeld und setzten beide in der Schlussrunde noch einen drauf. Die extrem hohen Buchholzwertungen (Honza hatte die höchste und Step die zweithöchste im 56-köpfigen Teilnehmerfeld) hoben am Ende Honza mit 6 Punkten auf Platz 6 und Step mit 6½ gar auf Rang 3. Mehr ging nicht! – Sieger wurde überzeugend mit einem Punkt Vorsprung der Löberitzer Christian Böhm vor Moritz Weishäutel (Jahrgang 2004!).

Einziger Wermutstropfen: In der Mannschaftswertung (die besten vier Spieler eines Vereins) hatten wir 4 Punkte Abstand auf den Ersten und nur 2 Punkte Differenz zum Zweit- und Drittplatzierten. Wären wir nur einer mehr gewesen, heute hätten wir gute Chancen auf den Siegerpokal gehabt!

Auf der langen Heimreise erzählten wir uns so allerlei und auch das war schön. Nach einem gemeinschaftlichen Sprint durch den Hauptbahnhof der Landeshauptstadt bekamen wir sogar den Regionalexpress Richtung Jena. Trotz leidenschaftlicher Schachdebatten schafften wir den Ausstieg in Jena West, von wo aus drei gutgelaunte brothers ihrer Wege gingen.

8. Juni 2019

Pokalaus in Runde 1

Die Pokalsaison endete dieses Jahr sehr zeitig für unseren Verein. Für beide Mannschaften wurde ein Heimspiel ausgelost. Während die Zweite gegen SC 1998 Gotha klarer Außenseiter war, rechnete sich die Erste durchaus Chancen gegen SC Rochade Leinefelde aus.

Im Spiel der Zweiten zeigten alle Spieler respektable Leistungen, ohne diese jedoch in Punkte ummünzen zu können. Tragischer Höhepunkt war die Partie von Wolfram, der in Zeitnot eine totale Gewinnstellung noch verlor. Aber auch Jojo, Horrz und Köhlmann machten es ihren Gegnern zu keinem Zeitpunkt leicht.

Unsere Erste erwischte nicht den besten Tag. Zwar gelang es Richard, mit viel Geduld standesgemäß einen vollen Punkt zu ergattern. Doch an den anderen drei Brettern (Step, Basti, Jonas) waren jeweils schon nach 15 Zügen schwierige Stellungen auf dem Brett. Die Leinefelder zeigten in der Folge ihre ganze Klasse und erzwangen teils beharrlich, teils brachial die Entscheidung zu ihren Gunsten.

Glückwunsch an die verdienten Sieger und Dank an alle acht fuß brothers, die unsere Farben im Thüringenpokal 2019 vertraten!

19. Mai 2019

Eine erfolgreiche Saison

Am 5. Mai ist die Spielzeit 2018/2019 für die Ligateams der fuß brothers mit respektablen Ergebnissen zu Ende gegangen. Während unsere Zweite, stark ersatzgeschwächt, bei der 2. Mannschaft des ESV Gera ein 3:5 erkämpfte, verabschiedete sich unsere Erste mit einem 4:4 gegen Tabellennachbarn Zeulenroda.

Damit setzen wir den Schlusspunkt unter eine erfolgreiche Saison, in der beide Teams als Neulinge in die jeweilige Spielklasse gestartet waren. Die Platzierungen (3. Rang mit 12:6 Punkten in der Landesklasse Ost, 5. Rang mit 11:7 Punkten in der Bezirksklasse Ost) übertreffen alle Erwartungen und schüren die Hoffnung, dass wir uns auch in den nächsten Jahren da festbeißen können, wo wir nun stehen.

Dank an alle, die durch Kampfgeist und spielerische Klasse zum Erreichen des großen Doppelziels Klassenerhalt beigetragen haben!

5. Mai 2019

Karfreitagsblitz in Triebes

Ausgerechnet Gérard fehlte dieses Jahr nach jahrelanger Beständigkeit beim traditionellen Osterblitzturnier in Triebes. Aber natürlich tat er dies nicht, ohne für entsprechende Vertretung zu sorgen. So stammte diesmal dank seiner Werbung gleich ein Sechstel der Teilnehmer aus den Reihen der fuß brothers.

Kevin kam dabei im Rundenturnier die Position des Sitzenbleibers zu. Die gesparte Kraft zwischen den Runden setzte er gekonnt ein, um im sehr starken Teilnehmerfeld Punkt für Punkt zu sammeln. So erreichte er mit 15,5 Punkten den sechsten Platz (nur zwei Punkte hinter dem Sieger André Künzel). Step erspielte mit 13 Punkten den zehnten Rang. Jonas, der alle seine Vereinsduelle gewann, wurde 15. mit 10,5 Punkten. Schließlich erreichte auch Ratio mit 6,5 Punkten und Rang 20 einen deutlich besseren als den Setzlistenplatz.

19. April 2019

Jugendschach bei den fuß brothers

Klein, aber fein – so ließe sich vielleicht die Jugendabteilung unseres Vereins beschreiben. Ohne übertriebenen Leistungsanspruch, aber mit viel Engagement kümmern sich sowohl Kinder als auch Erwachsene um das Gedeihen des Jugendschachs in unseren Reihen.

So hat unsere U-16-Mannschaft mit Danilo, Lara, Paul, Marek, Leonard und Julian die Bezirksliga-Saison beendet, und das mit einem respektablen 7. Platz unter zehn Mannschaften. Die Aktivposten waren vor allem Paul und Danilo. Am letzten Spieltag in Gera (6. April) konnte neben ein paar Brettpunkten einiges an Erfahrung gesammelt werden, die uns schon im nächsten Jahr weiterhelfen wird. Danke, Jojo, für sportliche, mentale und organisatorische Betreuung unserer Kinder!

Eine Woche später waren Lara und Danilo für uns bei den Thüringer Jugendmeisterschaften am Start. Danilo blieb mit 2½ aus 7 deutlich über dem Erwartungwert und erreichte den 15. Platz in der U16 der Jungen. Eine starke Leistung!

Ebenso zufrieden darf Lara sein, die nach zwei unglücklichen Startniederlagen zu großer Form auflief und das Turnier mit 3½ aus 7 beendete. Der 10. Platz in der U14 der Mädchen ist ein schöner Erfolg und Beleg einer stabilen Entwicklung.

Wir freuen uns mit unseren beiden Jugendspielern und bedanken uns bei Rich, Feo, Horrz und Gérard für vielfältige Unterstützung während des Turniers und auch im Vorfeld! Ein Extradank geht an Frank Weingart, der uns wie so oft moralisch und logistisch unterstützte!

16. April 2019

Runde 8, gut gemacht

Wenngleich wir kämpfen wie zuvor, hat das Ligaschach für uns zurzeit doch keine so große Bedeutung. Beide Teams haben als Neulinge in ihren jeweiligen Spielklassen schon seit geraumer Zeit nichts mehr mit dem Abstieg zu tun, was als positive Überraschung gelten darf.

Lediglich bei unserer Ersten war kurzzeitig das Saisonziel "Klassenerhalt" ein wenig in Gefahr, da der Tabellenstand zwischenzeitlich die Möglichkeit nahelegte, die Landesklasse Richtung Thüringenliga zu verlassen. Mittlerweile haben wir uns wieder ins Verfolgerfeld einsortiert, wo wir auch hingehören.

Am 8. Spieltag gelang beiden Mannschaften ein starkes 4:4 – der Ersten gegen Blau-Weiß Stadtilm II, der Zweiten gegen Hermsdorf II. So haben beide Teams jeweils 11 Mannschaftspunkte auf der Habenseite. Eine bärenstarke Bilanz!

In der Schlussrunde wird es also sportlich um nichts mehr gehen, doch vielleicht sehen wir einmal mehr schöne Kombinationen wie bei Gérard, ausgekämpfte Punkteteilungen wie bei Feo, Jojo, Wolfram und Holger, feinsinniges Lavieren wie bei Thomas, Kreativsiege wie bei Horrz oder gar eine ausgiebige Kampfpartie mit erfolgreichem Ausgang wie bei Basti!

Und auch die hier nicht Erwähnten dürfen stolz sein, denn der Mannschaftsgeist der fuß brothers lebt!

7. April 2019

Die Liga rollt

Der 7. Spieltag der Thüringer Spielklassen bescherte den beiden Teams der fuß brothers knappe Ausgänge, wobei wir einmal frohlocken konnten, aber auch einmal den Kürzeren zogen.

Unsere 1. Mannschaft unterlag den favorisierten, ligaerprobten Routiniers vom VfL Gera knapp mit 3½:4½. Ein voller Punkt (erkämpft von Richard gegen den bis dato ungeschlagenen Gunter Seidens) war nicht genug, um Mannschaftspunkte mitzunehmen. Die Ausgeglichenheit der Landesklasse kommt darin zum Ausdruck, dass wir mit nunmehr 10:4 Punkten dennoch an der Spitze der Tabelle stehen – eine hübsche Momentaufnahme ohne größere Relevanz.

Auch unsere 2. Mannschaft kann nach dem Überraschungssieg (4½:3½) bei der Zweiten von Zeulenroda auf 10:4 Punkte verweisen, liegt damit allerdings "nur" auf Rang 5 der Bezirksklasse. Die Einzelsiege gehen auf die Kappe von Gérard, Horrz und Wolfram, die allesamt beeindruckende spielerische Leistungen ablieferten.

Wer sich die Tabellen auf den Seiten des Thüringer Schachbundes anschaut, wird feststellen, dass beide Teams mit großer Konstanz spielen und wir unsere jungen Spieler behutsam ans Erwachsenenschach heranführen. Die Kinder und Jugendlichen stellen sich derweil der Herausforderung in der U16-Bezirksliga und konnten am Wochenende nun auch ihren ersten Mannschaftssieg verbuchen. Während man der Ersten des ESV Gera nach zähem Kampf unterlag, konnte man das zweite Team des Eisenbahnervereins mit 3½:½ besiegen. Wir sind stolz auf Danilo, Lara, Paul, Marek, Julian und Leonard!

17. März 2019

Entspannung

Immer kürzer werden unsere Meldungen, immer erfreulicher die Anlässe. Mit dem Ablauf des 6. Spieltages der Thüringer Spielklassen können wir frohgemut verkünden, dass beide Mannschaften nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. Angesichts der doppelten Niederlage gleich zu Beginn der Saison eine erstaunliche Entwicklung!

Während unsere Zweite gegen Weida II letztlich ungefährdet 6:2 gewann, gelang unserer Ersten ein hart umkämpfter 5:3-Sieg gegen SV Thuringia Königsee.

Somit war der erste gemeinsame Heimspieltag an 16 Brettern nicht nur ein stolzes Erlebnis, sondern auch ein voller sportlicher Erfolg, der die fuß brothers entspannt ins letzte Saisondrittel gleiten lässt.

24. Februar 2019

Ostthüringer Meisterschaft

Von Freitag an haben sich einige junge Talente der fuß brothers in Plothen, schön am Hausteich gelegen, bei der Ostthüringer Einzelmeisterschaft dem geistigen Kräftemessen gestellt. Zum Gelingen und gutem Abschneiden haben dabei auch die beiden Betreuer Horrz und Frank beigetragen, denen großer Dank gilt.

Besonders erfolgreich war Lara, die in ihrer Alterklasse U14 mit 3 aus 4 den Meistertitel erringen konnte. Aber auch Danilo und Paul haben mit 3,5 aus 5 ein starkes Turnier in der U16 gespielt und belegen hintereinander die Plätze 3 und 4. Marek, der in der U12 startete, hat respektable 2 Punkte aus den 5 Partien geholt. Unser Unglücksrabe ist Julian, der trotz eines starken Ergebnisses mit 4 Punkten in der U10 nur den undankbaren 5. Platz belegt hat, und damit knapp an der Quali für die Thüringer Meisterschaft vorbei geschrammt ist.

Bei den Erwachsenen haben sich Wolfram und Ratio mit 2,5 Punkten nicht unter Wert verkauft.

17. Februar 2019

Läuft bei uns ...

Super Start ins neue Jahr für die fuß brothers. Beide Schachteams haben in Runde 5 der Thüringer Ligen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt getan!

Unsere Zweite setzte sich in der Bezirksklasse Ost beim Tabellenschlusslicht vom VfL Gera III mit 7:1 durch – auch in dieser Höhe völlig verdient. Die nunmehr 6 Mannschaftspunkte bedeuten respektablen Abstand zu den Abstiegsrängen.

Auch unsere erste Mannschaft kann nach dem neuerlichen Doppelpunktgewinn in der Landesklasse Ost schon fast aufatmen. Lok Sömmerda wurde mit 5:3 in die Schranken gewiesen, wobei Basti, Kevin, Jojo und Holger für die vollen Punkte sorgten. Beeindruckend!

Am 24. Februar kommt es nun zum ersten gemeinsamen Heimspieltag zweier kompletter Achterteams der brothers. An 16 Brettern werden die Köpfe rauchen, bis der Freibauer schreit.

20. Januar 2019

Spieltag 4 in Thüringen

Basti hat den Auswärtsspieltag unserer Landesklassemannschaft für uns zusammengefasst:

In der 4. Runde verschlug es uns zu Turm Erfurt. Wir waren hochmotiviert, nach den verheißungsvollen letzten zwei Spieltagen weitere Punkte zu sammeln, um unserem Saisonziel, dem Klassenerhalt ein weiteres Stück näherzukommen. Da auch unsere Gegnerschaft jeden Punkt im Abstiegskampf gebrauchen konnte, stand einem spannenden Kampf nichts im Wege.

Richard startete mit einem solide herausgespielten Remis am 2. Brett, in dem er mit seinem geliebten Budapester Gambit schnell den Anzugsvorteil seines Gegners neutralisieren konnte. Das war typisch für den Wettkampf, den wir vor allem durch unsere Schwarzstärke gewinnen konnte. Basti konnte auf der schwarzen Seite eines scharfen Königsinders den ersten Sieg für uns einsammeln, nachdem sein Gegner nicht genug Kompensation für eine verlorene Figur nachweisen konnte. Den nächsten Schwarzpunkt erzielte Jonas, der in seinem heißgeliebten Franzosen nach einer unorthodoxen Eröffnungsbehandlung seines Gegners zu einer guten Stellung kam, ihn langsam überspielte und so zu einem wohlverdienten Sieg kam. Da auch unser letztes laufendes Schwarzbrett mehr als aussichtsreich stand und es auch bei Holger sehr gut aussah, waren wir frohen Mutes, den Wettkampf vorzeitig zu gewinnen. Leider sollte es jedoch noch extrem spannend werden.

Nachdem Kevin die leichte Druckstellung seines Gegners erfolgreich zum Remis neutralisieren konnte, schaffte es Johannes leider nicht, die durch seine gute Eröffnungsbehandlung in einem weiteren Franzosen erspielte Mittelspielstellung in einen Sieg umzuwandeln. In starker Zeitnot gelang es ihm jedoch, uns durch den Übergang in ein trotz Minusbauern eindeutig remisliches Turmendspiel einen halben Punkt zu bescheren. Auch Holger konnte seine gute Spielleistung leider nicht mit einem vollen Punkt krönen, da er einen studienartigen Gewinn mit Zugzwang-und Pattmotiven übersah. Nachdem Stefan trotz hartnäckiger Gegenwehr eine Niederlage am Spitzenbrett vermelden musste, lag es nun an Felix, mit einem Remis unseren knappen Vorsprung zu sichern. Das gelang ihm gegen seinen erfahrenen Gegner, der schon die Klingen mit Schachlegenden wie den früheren Weltmeistern Tal und Spassky kreuzte, auf sensationelle Art und Weise, indem er nach hartem und langem Kampf mit einem Läuferopfer in eine theoretische Stellung überging, die sein Gegenpart trotz Mehrspringer aufgrund eines Pattmotives nicht gewinnen konnte. Das war eine der schönste Rettungen, denen Felix' Kollegen beiwohnen durften, und sie sicherte uns den harterkämpften knappen Gesamtsieg von 4½ zu 3½. '

Wie gewohnt feierten wir unseren Sieg mit unseren Schachfreunden der 2. Mannschaft bei unserem Stammchinesen.

Soweit Bastis Erlebnisbericht. Dass unser Bezirksklasse-Team wohl diesmal keine Mannschaftspunkte einfahren würde, war abzusehen. Allerdings verkauften wir unsere Haut recht teuer. Wirklich alle spielten anspruchsvolle, kämpferische Partien. Sascha, Honza und Horrz konnten sich über verdiente Punkteteilungen freuen, während es wieder einmal Gérard war, der einen vermeintlich unbezwingbaren Gegner überspielte und somit den einzigen Sieg für uns einfuhr. Doch auch Ratio, Frankie, Danilo und Wolfram zeigten ordentliches Schach und verloren zum Teil unglücklich. Unterm Strich stehen 2½ Brettpunkte gegen einen der Staffelfavoriten, womit man gut leben kann. Die wichtigen Kämpfe um den Klassenerhalt kommen im neuen Jahr.

17. Dezember 2018

Heimspieltag in der Jugendliga

Am 3. Spieltag der Bezirksliga Ost U16 wurden die 4. und 5. Runde ausgetragen. Die fuß brothers waren dabei Heim-Ausrichter für insgesamt vier Teams mit allen entsprechenden Verpflichtungen – logistisches Neuland für uns.

Für die fuß brothers traten Danilo, Lara und Paul jeweils zweimal an, während sich die deutlich jüngeren Marek und Leonard das 4. Brett teilten. Am Vormittag trafen wir auf eine spielstarke Mädchenmannschaft aus Meuselwitz, die trotz knapper Ausgänge an den vorderen drei Brettern ihrer Favoritenrolle gerecht wurde. 0:4 lautete der ernüchternde Endstand.

Umso überraschender, dass wir in der Nachmittagsrunde den nominell übermächtigen Hermsdorfern einen Mannschaftspunkt abnehmen konnten. Paul und Danilo erkämpften in langen Partien Punkteteilungen, während Lara ihren positiven spielerischen Trend endlich mit einem Sieg bestätigen konnte. Dass dieser in einer dominanten Kurzpartie gegen einen Gegner mit nahezu 600 DWZ-Punkten mehr gelang, darf durchaus als kleine Sensation bezeichnet werden!

Dank ergeht an die fleißigen Helfer aus den Reihen unseres Vereins (Ratio, Feo, Gérard, Honza) sowie ganz besonders an Frank Weingart, der überragenden Anteil am Gelingen des organisatorischen Parts hatte!

8. Dezember 2018

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